Da bei LingoFox die Spracheinstellung des Betriebssystems auf die Sprache
eingestellt sein muss, die der Textsprache entspricht (wobei die westeuropäischen
Sprachen untereinander kompatibel sind), muss man ggfls. folgende Umstellung vornehmen:
Vista: Systemsteuerung (Anzeige: Kategorie) > Zeit, Sprache und Region > Region und Sprache > Ort ändern > Verwaltung > (Gebietsschema ändern)
Windows 7: Systemsteuerung (Anzeige: kleine/große Symbole) > Region und Sprache > Verwaltung > Gebietsschema ändern > Aktuelles Gebietsschema (Sprache auswählen)
Nach der Umstellung des Gebietsschemas auf die gewünschte Sprache, muss der Rechner neu gebootet werden. Ab jetzt können Texte in diesen Sprachen geöffnet und entsprechend in LingoFox verwendet werden.
Möchte man nur Übungen erstellen, die nicht wortartenspezifisch sind, reicht
diese Maßnahme aus. Als Analyseart wählt man in LingoFox „Textstrukturanalyse“ aus.
Es stehen dann trotzdem viele Übungsarten zur Verfügung (C-Test, Cloze-Test, alle
Arten der Umstellübung, Rechtschreibung oder Spielecke). Auch die "Bildstörung"
lässt sich damit erstellen.
Sollen auch wortartspezifische Übungen erstellt werden, so muss man eine neue
Benutzerwortliste anlegen. Dies erfolgt über "Extras" > "Benutzerwortliste" > "Neu".
Im nächsten Schritt kann man entweder Wörter der jeweiligen Wortart importieren, oder
man ergänzt diese Benutzerliste nach einer Komplettanalyse im Korrekturmodus durch
Zuordnen einer Wortart bei den unbekannten Wörtern.
Da LingoFox jetzt eine erheblich größere Sprachenvielfalt abdecken kann, haben
wir die Wortart „Benutzerdefinierte“ um insgesamt sechs benutzerdefinierbare
Unterwortarten erweitert. Der Begriff „Benutzerdefiniert“ steht hier stellvertretend
für die Wortart, denen die Wörter von Ihnen zugeordnet werden. Die im Programm fest
verankerten Wortarten stehen selbstverständlich weiter zur Verfügung.
Ob die richtige Sprache eingestellt ist, kann man übrigens leicht daran erkennen,
dass beim Erstellen einer Übung, statt eines sinnvollen Arbeitsblatts, nur Fragezeichen
erscheinen. Wenn also nur Fragezeichen ausgegeben werden, verfahren Sie bitte, wie oben beschrieben.
Eine häufig gestellte Frage ist, ob es LingoFox auch für den MAC-Rechner gibt.
Leider werden wir diese mittelfristig immer mit Nein beanworten müssen.
Die Entwicklung einer Mac-Version würde zuviel Entwicklungskapazität binden,
die wir im Moment an anderer Stelle einsetzen. Falls aber die technische Entwicklung
der verschiedenen Betriebssysteme in Zukunft mehr Kompatibilität mit sich bringt
und somit weniger Aufwand erforderlich ist, werden wir diese Position wieder
überdenken.
Von einigen Kunden wissen wir, dass auf einem Mac-Rechner mit Hilfe der
Software "VirtualPC" eine Windowsumgebung emuliert werden kann, auf der sich
LingoFox ohne funktionale Einschränkung problemlos nutzen läßt. Nähere Infos zu
diesem Thema hier.
Insbesondere im Englischen gibt es viele Wörter, die aus mehreren Wörtern
zusammengesetzt sind ('a lot of', 'in front of' ...). Wer diese als EIN Wort
behandeln möchte, findet hier die Anleitung.
Markieren Sie mit der Maus die nebeneinander stehenden Wörter so, dass bei den
äußeren Wortern mindestens ein Teil markiert ist. Drücken Sie danach die Tastenkombination
STRG + 'm' (oder CTL + 'm). Danach werden diese Wörter als ein einziges Wort
behandelt. Bei Lückenübungen wird also die komplette Wortgruppe gelöscht.
Bei den Umstellübungen oder auch Lückenübungen können Sie Satzteile als
Übungsbestandteile verwenden.
Speichern Sie vorab den Text unter einem anderen Namen ab, da mit diesem Text
keine wortartspezifischen Übungen mehr erstellt werden könnnen. Markieren Sie dann
jeweils die hintereinanderstehenden Wörter, die ein Satzteil bilden und drücken
dann die Tastenkombination STRG + 'm' (oder CTL + 'm). Danach werden diese Wörter
als ein Element behandelt. Wenn Sie also eine Umstellübung machen, können Sie den
Satz bzgl. seiner Satzglieder durcheinander würfeln. Sie können darüber hinaus
auch bestimmte Satzglieder (zB Prädikat) als "Verb" definieren und lassen dann
die "Verben" = Prädikate löschen und bei Bedarf als Hilfe in den Kopf des
Arbeitsblatts schreiben.
Lückenübungen können mit 2 Mausklicks feiner binnendifferenziert werden.
Nach dem Erstellen einer Lückenübung bewegen Sie im Arbeitsblatt den Mauszeiger
über eine beliebige Lücke und drücken die rechte Maustaste. Es erscheint ein sog.
Kontextmenü mit dessen Hilfe Sie das Aussehen der Lücken ändern können. Es stehen
hierbei 3 Möglichkeiten zur Verfügung, wodurch das Arbeitsblatt noch einmal in seiner
Schwierigkeit leicht verändert werden kann.
Lesen Sie hier, wie Sie mit eingescannten Texten umgehen müssen.
Nach dem Scannen muss der Text mit einem sog. OCR-Programm in einen computerlesbaren
Text gewandelt werden. Heutzutage haben alle Scanner als Begeleitsoftware inzwischen
eine OCR-Software dabei. Die Texterkennung funktioniert bei guten Druckvorlagen
inzwischen fast perfekt.